Seit 1985 bietet die Buchhandlung Anna Jeller in der Margaretenstrasse 35
ein persönlich betreutes und immer aktuelles Sortiment:

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Bücher aus Kleinverlagen  |  Kulinarisches  |  Geschenkideen

Buch der Woche

Unser Buch der Woche auf Radio Superfly

Unser Team

Klaus Jeller

gestaltet die unvergleichlichen Schaufenster der Buchhandlung und ist neben unserem Lieferservice vor allem dafür zuständig, dass die Bücherberge nicht allzu wild wachsen. Er gab seinen guten Tiroler Namen, erträgt Frau Jeller stoisch und erdet die Buchhandlung.

Anna Jeller

führt die Buchhandlung seit 1985. Eigenwillig, unabhängig und von Moden unbeeindruckt ist eine Buchhandlung entstanden, wie man sie so nicht mehr oft findet.

Olga Czerniawska

als Jüngste im Team senkt Olga unseren Altersschnitt enorm. Nach abgeschlossenem Anglistikstudium und zwei Jahren in einem Verlag lernt sie jetzt den Buchhandel kennen und lieben. Sie kommt aus Polen und wenn sie lacht, geht die Sonne auf.

Unser Schaufenster

Andere über uns

Wien hat die Kneipe, das Espresso und die Parkbank zusammengefasst und zum Kaffeehaus weiterentwickelt – einer Institution, wo man lesen, sich bilden, allein – und unter Menschen sein kann. An der Ecke Margaretenstraße / Freundgasse haben sich daraufhin das Kaffeehaus und die Buchhandlung zur Institution Anna Jeller weiterentwickelt und damit vollendet. Ist »Anna Jeller« eine Frau, eine Buchhandlung, ein Kaffeehaus oder ein Stammbeisl? Und in welcher Reihenfolge? Die Eingeweihten wissen es. Die anderen geht es nichts an.
Eva Menasse

»Betritt man Anna Jellers Buchhandlung, verlässt man nicht nur dieses oder jenes Land, sondern lässt auch die Zeit vor der Tür.«
Marion Brasch

Wie alles begann …

Im Jahr 1979, ich war gerade 20 geworden, entdeckte ich durch einen Zufall die Buchhandlung Karl M. Halosar.

Um mir die Wartezeit beim Augenarzt zu verkürzen – meine Kurzsichtigkeit verlangte erstmals nach einer Brille –  machte ich einen Spaziergang: die Buchhandlung lag auf meinem Weg.

Eine Buchhandlung auf der Wieden, in die Ecke Margaretenstraße/Freundgasse geduckt. Das vom Boden bis zur Decke mit Büchern vollgestopfte Geschäft beeindruckte mich, weil ich noch nie ein derartiges Lokal betreten hatte. Die Bücher in dem fünf Meter hohen Raum schienen zu atmen. Rasch wurde ich Stammkundin und ein halbes Jahr später begann ich als Buchhändlerin zu arbeiten. Heute würde man sagen, eine Quereinsteigerin.

Gleich an meinem ersten Arbeitstag stand ich plötzlich allein im Geschäft. An die Angst vor der ersten Kundschaft kann ich mich noch deutlich erinnern …

Die Angst legte sich bald und 1985 war ich mutig genug, die Buchhandlung zu übernehmen. In den wirtschaftlich harten Jahren, die folgten, habe ich einiges über mich gelernt. Über mein unglaubliches Durchhaltevermögen zum Beispiel und über die Kraft von Visionen. Mir war von Anfang an klar, dass an diesem besonderen Ort und in dieser Buchhandlung Raum für Bücher sein muss, die sich nicht an ein großes Publikum wenden. Frei nach Franz Kafka: „Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.“

So ist über Jahre und Jahrzehnte eine Buchhandlung entstanden, wie ich sie mir immer erträumt hatte: Ein lebendiger Ort der Begegnung und des Austausches mit einem Bücherangebot, das sich eindeutig nicht an Bestsellern orientiert.